Studieren in Deutschland

Aus Study in Dresden

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Deutschland – Land im Herzen Europas

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren Studienaufenthalt in einem Land im Herzen Europas zu verbringen? Dann sind Sie hier genau richtig, um erste Informationen und Hilfestellungen für ein geplantes Studium in Deutschland zu erhalten.

Deutschland ist ein demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat und besteht aus 16 Bundesländern. Insgesamt leben in Deutschland ca. 82,5 Millionen Menschen auf einer Fläche von 357.092 km². Damit ist Deutschland recht dicht besiedelt. Etwa 63% aller Deutschen sind Christen (Katholiken und Protestanten), ca. 4% sind Muslime und 0,2% Juden.

Landschaftlich bietet Deutschland vom Flachland und den beiden Meeren Nordsee und Ostsee über die Mittelgebirge bis zum Hochland im Süden – den Alpen – eine spannende Vielfalt. Ein meist angenehmes, gemäßigtes Klima kennzeichnet die Jahreszeiten und die vielfältige Flora und Fauna. Die Uhren drehen sich nach Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), das heißt, es gibt Sommer- und Winterzeit.

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und Sitz des Bundestages und der Bundesregierung. Mit ihren ca. 3,34 Millionen Einwohnern – davon 13,9% Ausländer – ist sie eine lebendige Stadt des Wissens und der Kultur. Das kulturelle Leben ist attraktiv, bunt und sehr vielseitig. Ein reichhaltiges Angebot von Theater, Musik, Bildender Kunst und Literatur lässt keine Wünsche offen.

Deutschland hat unzählige touristische Sehenswürdigkeiten und Regionen zu bieten, die Ihren Aufenthalt hier nie langweilig werden lassen. Dem individuellen Erkunden der einzelnen Regionen sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Wunsch können Sie Deutschland per Rad, per Zug, per Schiff oder per Auto kennen lernen. Eine umfangreiche Infrastruktur macht all dies möglich. Möchten Sie besonders preiswert reisen, stehen Ihnen viele deutsche Jugendherbergen für die Unterkunft zur Auswahl. Das ist auch eine gute Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre mit anderen Jugendlichen in Kontakt zu kommen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Das deutsche Hochschulsystem

Die deutsche Hochschullandschaft ist sehr vielfältig. In Deutschland blickt man auf eine über Jahrhunderte gewachsene Hochschultradition zurück, da Wissenschaft und Forschung tief verankert sind. Das deutsche Hochschulsystem gliedert sich in Hochschulen, Fachhochschulen und Künstlerische Hochschulen. Es existieren derzeit etwa 350 Hochschulen in Deutschland, an denen insgesamt ca. zwei Millionen Studenten einem Studium nachgehen. Ein breit gefächertes Studienangebot ermöglicht es jedem Studieninteressierten, seine Pläne zu verwirklichen und seinen Platz an einer deutschen Hochschule zu finden. Das Studienjahr teilt sich in Sommer- und Wintersemester. Meist sind die Monate März und September vorlesungsfrei, was bedeutet, dass keine Lehrveranstaltungen, aber an einigen Fakultäten noch Prüfungen stattfinden.

In Deutschland ist Bildung Ländersache, das heißt, dass jedes einzelne Bundesland im Wesentlichen eigenständige Entscheidungen bezüglich der Hochschulen trifft. In einigen Bundesländern wurden die Studiengebühren bereits eingeführt. Da die Debatte um Studiengebühren in vielen Bundesländern noch geführt wird, ist es ratsam sich vor der Studienbewerbung über die aktuellen Studiengebühren an der Wunschhochschule zu informieren. Um einen Überblick zur bundesdeutschen Studiengebührensituation zu erhalten, schauen Sie bitte auf folgende Website zum Thema Studiengebühren.

Rahmenbedingungen für das Studium in Deutschland

Ein Studium in Deutschland muss zum größten Teil von jedem selbst finanziert werden. Im bundesdeutschen Durchschnitt werden dafür etwa 640 EUR im Monat benötigt. Dabei liegt der monatliche Bedarf in den neuen Bundesländern (im Osten Deutschlands) deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Viele Studenten gehen für die Finanzierung ihres Studiums einer geringfügigen Beschäftigung nach. Es existieren aber auch Fördermöglichkeiten wie das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) oder Stipendien, welche die Studierenden in Anspruch nehmen können. Für ausländische Studierende kann nur eine Förderung durch Stipendienmittel des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) oder der Hochschulen in Anspruch genommen werden, die etwa sechs Monate im Voraus beantragt werden müssen.

Eine fest einzuplanende Ausgabe stellt der Semesterbeitrag dar, der einmal pro Semester gezahlt werden muss. Der Semesterbeitrag ist die Voraussetzung für die Immatrikulation an einer deutschen Hochschule. Die Höhe des Semesterbeitrages variiert von Hochschule zu Hochschule, so zahlen beispielsweise Studierende an der FH Karlsruhe einen Betrag von 51 EUR und Studierende an der Uni Göttingen 90 EUR. Jedoch enthält der Semesterbeitrag oft auch ein Semesterticket für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel des Hochschulstandortes. Der Semesterbeitrag unterstützt das Serviceangebot des Studentenwerks und der Studentenräte. Das Studentenwerk Dresden verwendet den Zuschuss für das Essen in den Mensen sowie für kulturelle und soziale Zwecke. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Thema Finanzierung und Kosten eines Studienaufenthaltes in Deutschland können Sie beim jeweiligen Studentenwerk erhalten.

Neben der Wahl der Hochschule und der Fachrichtung ist es für Sie auch wichtig zu wissen, wer Ihnen bei der Suche nach einer Unterkunft, nach einem preiswerten Mittagessen oder bei ganz persönlichen Problemen helfen kann. Auch hier lassen Sie die Studentenwerke nicht allein, denn sie bieten einen Service rund ums Studium.Deren Hauptaufgabe ist es, das Wohnen, die Studienfinanzierung und die Verpflegung von Studierenden zu gewährleisten sowie Beratungsdienstleistungen und Kulturförderung durchzuführen. Der Dachverband aller deutschen Studentenwerke ist das Deutsche Studentenwerk e.V., das die Interessen der örtlichen Studentenwerke auf Bundesebene vertritt. Für jeden Hochschulstandort übernimmt das zuständige Studentenwerk die Betreuung der Studierenden.

Freistaat Sachsen – traditioneller und innovativer Wissenschaftsstandort

Bei der Entscheidung für ein Studium im Freistaat Sachsen treffen Sie in vielfacher Hinsicht eine gute Wahl. Der Freistaat Sachsen grenzt an Polen, die Tschechische Republik und die Bundesländer Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Auf einer Fläche von 18.414,82 km² zählt Sachsen rund 4,3 Millionen Einwohner.

Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft prägten und prägen diese Region. Der Freistaat Sachsen verfügt über eine einzigartige Kulturlandschaft, die sich reizvoll in das Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation einfügt. In den vergangenen Jahrhunderten entwickelte sich Sachsen zu einer der am dichtesten besiedelten Kulturregionen Deutschlands. Ebenso haben Wissenschaft und Forschung eine zentrale Rolle in Sachsen eingenommen.

Der Freistaat Sachsen verfügt neben Universitäten, Hochschulen und einer Berufsakademie über viele außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Dazu zählen beispielsweise die Institute der Gottfried-Wilhelm-Leibnitz-Gemeinschaft, der Fraunhofer- sowie der Max-Planck-Gesellschaft. Sachsen ist einer der leistungsfähigsten Wissenschaftsstandorte in Deutschland. Forschungsschwerpunkte sind Mikroelektronik und Nanotechnologie, Maschinen- und Fahrzeugbau, Material- und Werkstoffwissenschaften, Biotechnologie, Neurowissenschaften, Medizintechnik und Umweltforschung. Bezeichnungen wie „Silicon Saxony“ und „Bio Saxony“ zählen inzwischen zu Markenzeichen für die Region Sachsen.

Mittlerweile haben sich zum Beispiel Unternehmen wie die Autohersteller BMW, VW, Porsche, der Mikroprozessoren-Hersteller AMD und der Chiphersteller Infineon in Sachsen erfolgreich angesiedelt, die auch den Studierenden Perspektiven in und nach dem Studium anbieten. Durch die Kooperation der sächsischen Industrie mit den sächsischen Hochschulen steigt die Zahl der Innovationen der einzelnen Industriezweige. Die führende Position als Technologiestandort wird also grundlegend durch die leistungsstarke sächsische Hochschul- und Forschungslandschaft und ihre qualifizierten Arbeitskräfte mitbestimmt. Der Technologietransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft gilt dabei als entscheidender Standortvorteil Sachsens.

Sachsen ist ein lebenswertes Bundesland mit einer überaus reizvollen Kulturlandschaft. Landschaftlich ist Sachsen vom Flachland über das Hügelland bis zu den Mittelgebirgen geprägt. Das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz und das Sächsische Vogtland laden zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Neben Wanderungen und Radtouren auf ausgedehnten Wegen können Sie in einem der schönsten Nationalparks Deutschlands, im Nationalpark Sächsische Schweiz, auch wunderbar klettern. Sehr reizvoll ist auch die Burgen- und Schlösserlandschaft, die sich nahezu perfekt in die geographischen Gegebenheiten einfügt.

Historisch erlebte der Freistaat eine bewegte Zeit. Seine Gründung erfuhr er im Jahre 1918 als Folge der Auflösung des Königreiches Sachsen. Bis 1945 bestand er in dieser Form fort und wurde dann Teil der sowjetischen Besatzungszone. Während der DDR-Zeit wurde der Freistaat in seiner alten territorialen Form nicht beibehalten, sondern in Kreise und Bezirke unterteilt. Nach der Auflösung der DDR wurde der Freistaat Sachsen als Bundesland wiedergegründet.

Landessprache ist natürlich Deutsch, aber wie in jeder Region Deutschlands herrscht auch hier eine Vielfalt der Dialekte vor. In Sachsen wird in unterschiedlicher Ausprägung der sächsische Dialekt gesprochen. In der Lausitz sprechen rund 60.000 Sorben die sorbische Sprache, die der westslawischen Sprachgruppe angehört.

In Sachsen sind alle großen Kirchen vertreten, wobei die evangelisch-lutherische Kirche deutlich mehr Mitglieder hat als die römisch-katholische Kirche. Des Weiteren gibt es Freikirchen, jüdische und muslimische Glaubensgemeinschaften.

Der Weg nach Sachsen – ob als Tourist, Student oder Wissenschaftler – lohnt sich in jedem Fall. Bereits jetzt studieren rund 100.000 Studenten aus gutem Grund in Sachsen. Standorte der sächsischen Hochschulen sind Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Freiberg, Mittweida, Zittau und Görlitz. Gewachsene Tradition verbindet sich organisch mit Neuem. Generationen von Wissenschaftlern, Technikern, Ingenieuren, Geisteswissenschaftlern, Medizinern und Künstlern haben den weltweit anerkannten guten Ruf der sächsischen Universitäten und Hochschulen begründet. Der Freistaat Sachsen schafft und entwickelt die Voraussetzungen für die hohe Qualität des Studiums. Dieses hohe Niveau wird durch ein vielseitiges Studienangebot, moderne Forschungsgebiete, praxisnahe Ausbildung, kurze Studienzeiten und eine gute Betreuungssituation insbesondere in Natur- und Ingenieurwissenschaften gesichert.

Das Studentenwerk Dresden bietet für sieben Hochschulen in Dresden und zwei in Zittau/Görlitz einen Service rund ums Studium, ebenso wie die anderen drei sächsischen Studentenwerke Leipzig, Chemnitz/Zwickau und Freiberg/Mittweida für die Hochschulen in Ihrem Zuständigkeitsbereich, wodurch sich viele Studierende in ihrer Entscheidung für ein Studium im Freistaat Sachsen bestärkt fühlen.

 
Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2011 um 13:27 Uhr geändert.
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