Erlebnisreiche Zeit

Ein Erfahrungsbericht von Anastasia Silyukova aus Russland, Studentin an der TU Dresden im Masterstudiengang German Studies / Culture and Communication

Anastasia Silyukova

Bevor ich 2008 nach Dresden für mein Studium German Studies gekommen bin, hatte ich eine wunderbare Möglichkeit, in Deutschland fast zwei Jahre zu leben und das Land von Innen zu erleben. 16 Monate lang war ich als Fremdsprachenassistentin für Russisch an den deutschen Schulen tätig. Durch diese Tätigkeit habe ich viele Städte Deutschlands kennen gelernt, mit vielen netten und interessanten Menschen Kontakte geknüpft, traditionelle Familienfeste wie Weihnachten und Ostern in deutschen Familien erlebt.

Das ist das Schöne, während eines langen Aufenthaltes im Land der Zielkultur, deren Sprache und kulturelle Besonderheiten wir ja im Fremdsprachenunterricht gelernt haben, es richtig in allen Feinheiten zu erleben und sich vertraut zu machen. Das funktioniert erst dann, wenn man mit der Kultur unmittelbar in Kontakt tritt. Die 16 Monate haben mich dermaßen begeistert, so dass ich mich für ein weiterbildendes Studium entschieden habe. Als Studienort habe ich die schöne Stadt Dresden gewählt. Dresden ist schon früher mein Favorit geworden, denn ich fühlte mich hier wohl wie zu Hause. Das war bestimmt durch das besonders angenehme und gemütliche Ambiente der Stadt bedingt sowie freundliche und offene Leute, die mir begegnet sind.

Es war eine sehr große Freude, die Zusage von der Technischen Universität Dresden bekommen zu haben. Jetzt bin ich schon im 3. Semester und mein Studium bringt mich durch neue Kenntnisse, Praktika, neue Bekannte und Freunde weiter. Das Kulturrepertoire, das Dresden täglich bietet, ist besonders wertvoll für mich: Theater, Kammermusik, Jazz-Konzerte, Kino, Fahrradtour an der Elbe, Sächsische Schweiz, Lieblingsviertel vieler Studenten Neustadt mit zahlreichen Cafés. Die Studenten der TU Dresden haben viele Möglichkeiten, durch zahlreiche Veranstaltungen, die im Angebot stehen, Dresden und Umgebung zu erleben. Internationale Begegnungen sind auch während der Länderabende, zum Beispiel im Gutzkow Club, möglich. Diese werden von Europa-Haus-Dresden organisiert. TU Dresden ist international. Da treffen sich viele Kulturen. Und das ist auch, was schön ist, denn durch die internationalen Freundschaften öffnen sich die Grenzen, auch eigene: man lernt sich besser kennen. Und es ist immer spannend, etwas Neues über andere Kulturen direkt von ihren Vertretern zu erfahren.

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