Erfahrungsbericht von Jian Tan aus China

Ein Erfahrungsbericht von Jian Tan aus China, Student im zweiten Fachsemester an der TU Dresden im Masterstudiengang German Studies.

Jian Tan

Ich habe im Studentenwohnheim Max-Kade-Haus (Gutzkowstraße 29-33) gewohnt. Oft war ich direkt im Max-Kade-Foyer bei der Veranstaltung „International Coffee Hour“ und habe dort viele musikalisch begabte Leute kennen gelernt. Wenn man gemeinsame Interessen hat, so kann man etwas kreativ zusammen schaffen. Gesagt, getan! Wir haben dort unsere eigenen Konzerte aufgeführt. Jens spielte Klavier, Claudia geigte und ich sang deutsche und chinesische Lieder. Wir haben diese harmonische Atmosphäre gemeinsam genossen und eine unvergessliche Zeit miteinander verbracht.

Wenn ich im alltäglichen Leben auf Schwierigkeiten stoße, dann wende ich mich zuerst an das Studentenwerk Dresden und das Akademische Auslandsamt der TU Dresden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr sorgfältig und hilfsbereit. Sie hörten mir geduldig und ruhig zu und versuchten, die Probleme, die ich hatte, mit all ihren Kräften zu lösen. Von ihnen habe ich mich auch gerne beraten lassen und komme immer glücklich und zufrieden nach Hause.

Was die Eindrücke von Sachsen bzw. Dresden anbelangt, so schmunzle ich und komme immer wieder auf die sächsische Sprache. Sächsisch ist für mich die schönste Sprache auf der Welt. Sie hat mich vollends fasziniert und meine Liebe zu Sachsen geschärft. In Dresden sagt man „nu nu“ und das bedeutet aber „ja ja“, was am Anfang für mich auch total verwirrend zu sein schien, weil „nu nu“ irgendwie ähnlich klingt wie „nein nein“. Diese Erfahrung hat mir geholfen, mit den eingeborenen Sachsen auch mal sächsisch umzugehen. Mit der Zeit habe ich dann noch mehr sächsische Kuriositäten entdeckt, die heutzutage vielleicht nur noch ursächsische Omis und Opis kennen, wie zum Beispiel den Ausdruck „fischeland“. Wisst ihr die Bedeutung nicht, dann seid mal bereit, eure sächsischen Kommilitonen zu fragen und eventuell auch ein sächsisches Gespräch zu führen. ;-)

One Response to “Erfahrungsbericht von Jian Tan aus China”

  1. [...] aus Dresden waren auch dabei – Banjospieler John DePriest aus Nashville, Tennessee und Germanistikstudent Jian Tan (so genannter “Gottfried”) aus China. Wir waren 4 junge Studenten aus 4 Kontinenten (in Frankena lebte noch ein Brasilianer Luciano, der [...]

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