March 6th, 2007
Die Rückkehr nach einem Auslandaufenthalt ins Heimatland ist in vielen Fällen nicht nur eine geographische Neuorientierung sondern wird oft begleitet von emotionalen, organisatorischen und strukturellen Hindernissen.
Um rechtzeitig vor der geplanten Ausreise optimal vorbereitet zu sein, bietet der World University Service e.V. (WUS) von der Bundesrepublik Deutschland finanzierte Seminare für rückkehrende HochschulabsolventInnen nach Afrika, Asien und Lateinamerika als Unterstützung an. Dort können die Teilnehmer erste Schritte in Richtung Rückkehr in Begleitung von erfahrenen ‘RückkehrerInnen’ machen und wertvolle Hinweise zu der aktuellen Arbeitsmarktstruktur vor Ort sowie allgemeine Informationen zur Rückkehr erhalten.
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernimmt der WUS, ebenso wie die Kosten für An- und Abreise (bis zur Höhe des Fahrpreises der Deutschen Bahn, 2. Klasse). Tagungsbeiträge werden nicht erhoben.
Seminartermine 2007
23.03.2007 bis 25.03.2007 in Bonn „Rückkehr und Berufseinstieg in Indonesien“
27.04.2007 bis 29.04.2007 in Bonn „Rückkehr und Berufseinstieg in Kamerun“
04.05.2007 bis 06.05.2007 in Bonn „Rückkehr und Berufseinstieg in China“
11.05.2007 bis 13.05.2007 in Bonn „Rückkehr und Berufseinstieg in Marokko“
29.06.2007 bis 01.07.2007 in Bonn „Rückkehr und Berufseinstieg in Chile“
06.07.2007 bis 08.07.2007 in Bonn „Rückkehr und Berufseinstieg in Brasilien“
05.10.2007 bis 07.10.2007 in Bad Neuenahr „Rückkehr und Berufseinstieg in Peru und Bolivien“
12.10.2007 bis 14.10.2007 in Bad Neuenahr „Rückkehr und Berufseinstieg in Ghana“
02.11.2007 bis 04.11.2007 in Bad Neuenahr „Rückkehr und Berufseinstieg in Äthiopien“
30.11.2007 bis 02.12.2007 in Bad Neuenahr „Rückkehr und Berufseinstieg in Palästina”
07.12.2007 bis 09.12.2007 in Bad Neuenahr „Rückkehr und Berufseinstieg in Kolumbien“
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December 13th, 2006

Ein Erfahrungsbericht von Agnieszka Prosyniak, Bosch-Praktikantin im Studentenwerk Dresden
Nach meinem Abitur in Polen entschied ich mich für ein Studium in Zittau. Bevor ich jedoch Betriebswirtschaftslehre studieren konnte, musste ich ein Ausländerstudienkolleg besuchen. Von dem Studium in Deutschland erfuhr ich von meiner Freundin Krystyna. Sie informierte mich über alle wichtigen Vorgänge, die ein Ausländer in Deutschland beachten muss. Sie half mir in Zittau bei der Anmeldung und der Wahl einer Krankenversicherung. Mein Visum beantragte ich schon früher in Wroclaw.
Es war für mich sehr viel Neues und anders als in Polen. Am Anfang hatte ich Verständnisprobleme, da meine guten deutschen Schulkenntnisse in der Realität großen Verbesserungsbedarf aufwiesen. Mit Beginn des Kollegs bekam ich ein Zimmer im Studentenwohnheim. Ich wohnte zusammen mit einer Bekannten aus Polen im Wohnheim F in Zittau. Das Wohnheim ließ viel zu wünschen übrig, aber das Wichtigste war für mich ein selbständiges Leben im Ausland und der Genuss des Studentenalltags. Ich hatte kein Heimweh, weil ich nicht weit weg von zu Hause war. Nur 35 km, und ich konnte schon zu Hause sein, Muttis Kühlschrank ausräumen und alle polnischen Spezialitäten nach Zittau mitnehmen. Durch die Lage von Zittau im Dreiländereck war ich häufig in Polen einkaufen und aß manchmal in Tschechien leckeren “smazeny syr” (gebratenen Käse).
Dresden lernte ich schon im Sommer 2004 kennen, als ich hier mein Praktikum absolvierte und später meine Diplomarbeit schrieb. Nach meinem Studium in Zittau bewarb ich mich für ein Praktikantenprogramm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Studentenwerk. Mit großer Freude erhielt ich kurz danach die Zusage für ein Praktikum in Dresden.
Somit bin ich seit September 2006 wieder in Dresden. Im Rahmen meines Praktikums organisierte das Studentenwerk mir ein Zimmer im Studentenwohnheim und ich konnte sofort in das Max-Kade-Haus einziehen. Dadurch hatte ich keine Probleme mit der Wohnungssuche. Im Studentenwohnheim musste ich mir schnell merken, dass ich meinen Schlüssel immer mitnehmen muss. Die Zimmer, die gemeinsame Küche und das Bad sind abgeschlossen, ohne Schlüssel kann man nicht wieder ins Zimmer kommen. Schade, dass die Küche so klein ist, man kann zu sechst gleichzeitig nicht viel zusammen unternehmen. Das Studentenwohnheim ist jedoch zentral gelegen - nicht weit von dem Studentenwerk, Campusgelände und der Altstadt.
Gleich am Anfang meines Aufenthalts musste ich mich beim Einwohnermeldeamt in Dresden anmelden. Zusätzlich sollte ich noch eine Aufenthalterlaubnis beantragen, aber ich erhielt schon nach dem Studium eine unbefristete Freizügigkeitsbescheinigung. Somit hatte ich nicht viel mit Ämtern zu tun.
Nachmittags bummele ich gern durch die schöne Altstadt oder treffe mich mit anderen ausländischen Studenten. Am Freitag bietet das internationale Treffen “coffee hour” eine ideale Möglichkeit, neue Personen kennen zu lernen und mehr über ausländische Kulturen zu erfahren. Über dieses Treffen gründete ich mit Charlie aus England ein englisch-polnisches Tandem. Bis zum Ende meines Praktikums möchte ich noch in Dresden viel besichtigen, da die Stadt sehr zahlreiche einzigartige Sehenswürdigkeiten bietet.
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October 24th, 2006

Ein Erfahrungsbericht von Anna Chelnokova, Tutorin des Studentenwerks für ausländische Studenten mit Kind(ern)
Ich bin in Dresden im September 2003 angekommen. Um meinem Studienplatz zu bekommen, musste ich eine DSH-Prüfung an der TU Dresden ablegen. Weil ich noch keine immatrikulierte Studentin war, musste ich die Unterkunft für die ersten Wochen in Dresden selber besorgen. Das Akademische Auslandsamt hat mir ein paar Links zu Hostels in Dresden gegeben, aber ich wünschte mir etwas in der Nähe des Campus, weil ich damals die Stadt nicht so gut kannte. Ich habe auf die Web-Seiten vom Studentenwerk die Informationen über das Internationale Gästehaus gefunden und ich habe mich in Verbindung mit der Leitung des Hauses gesetzt. Ganz schnell habe ich die Antwort gekriegt, die mir einen Platz da anbot.
Die ersten zwei Wochen, die ich im Internationalen Gästehaus verbracht hatte, haben mich überzeugt, dass ich in Dresden studieren wollte
Der Standort des Hauses war auch super, gerade im Herzen des Campus und in der Nähe zum öffentlichen Verkehr.
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